Neuigkeiten aus der Zahnmedizin

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Hier erfahren Sie laufend neue Details aus der Welt der Zahnmedizin. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen!


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26/Mar/2019

Die Europäische Gesellschaft für Parodontologie (EFP) hat vor Kurzem ein Communiqué freigegeben, welches die positiven Auswirkungen in der Diabetes-Behandlung einer Parodontaltherapie bestätigt:

Benefits of non-surgical periodontal treatment in patients with type-2 diabetes mellitus and chronic periodontitis: a randomised controlled trial.
Elisabet Mauri-Obradors, Alexandra Merlos, Albert Estrugo-Devesa, Enric Jané-Salas, José López-López, and Miguel Viñas J Clin Periodontol. 2017;45 (3): 345-353.

 

Relevante Informationen:

Die Parodontitis ist die häufigste chronische Infektion bei einem Befall von bis zu 90% der Bevölkerung. Die Korrelation zwischen der Parodontitis und Diabetes wurde mehrmals gezeigt.

Die Entzündung des Zahnfleisches (Parodont) beginnt mit der Entstehung von Bakterienkolonien (Biofilm oder auch Plaque genannt) unter dem Zahnfleisch (subgingival). Diabetes und Rauchen sind mitunter die wichtigsten Risikofaktoren. Patienten mit einem regulierten HbA1c (≤7) zeigen ein reduziertes Risiko für eine Parodontitis. Steigt der Wert, steigt auch das Risiko einer Erkrankung.

Ziel der Studie war abzuklären, ob die nicht chirurgische Parodontaltherapie innert 6 Monaten den HbA1c-Wert sowie die Entzündungszeichen der Parodontitis positiv beeinflussen kann.

Dafür wurden zwei Gruppen mit einer Gesamtzahl von 90 Personen generiert. Bei der Kontrollgruppe wurde eine reine Prophylaxe-Sitzung (mit Reinigung im sichtbaren Bereich also über dem Zahnfleisch) durchgeführt. Die Testgruppe hat eine Gesamttherapie erhalten (also auch unter dem Zahnfleisch). Der HbA1c-Wert wurde 30 Tage vor der Therapie und am letzten Behandlungstag gemessen.

Die Studie kam zur Schlussfolgerung, dass die Testgruppe zusätzlich zur besseren parodontalen Situation eine signifikante Verbesserung der HbA1c-Werte erreicht hat.

Eine adäquate Parodontaltherapie scheint also einen verbesserten Unterhalt des HbA1c-Wertes bei Diabetikern zu unterstützen.

Quelle: http://www.efp.org/publications/jcp-digest/jcpdigest-2018-1-45-3-345-353.pdf



Die Parodontologie beschäftigt sich mit den Gewebsstrukturen, welche den Zahn umfassen (Zahnfleisch, Knochen und Verbindungsfasern zwischen Wurzeloberfläche und Zahnbett). Die Parodontitis (auch als Parodontose bekannt) ist die Wissenschaft um die Erkrankungen von diesen Strukturen.

Die Parodontitis ist die häufigste bakterielle Infektion der Welt, welche meist unterschwellig und ohne Schmerzen verläuft. Wenn sie nicht rechtzeitig erkannt wird, kommt es zu einer schwerwiegenden und irreversiblen Zerstörung des Zahnhalteapparates, die Zähne werden länger,  locker und fallen dann aus. Die beste Therapie ist die Vorsorge. Denn die Parodontitis ist eine schleichend kommende, chronische Erkrankung, welche eine langjährige Begleitung unabdingbar macht.

Bei der Parodontitis kommt es zu einem polymikrobiellen Befall mit folgendem Zusammenbruch der den Zahn umliegenden Gewebe im Mund. Es ist aber nicht immer eine reine Zahnerkrankung, sehr oft wird sie von anderen Erkrankungen gefördert, in anderen Fällen kann die Parodontitis die Erkrankungen anderer Organe selbst initiieren oder unterstützen. Anerkannte Zwischenbeziehungen gibt es zu:

  • Herz- und Kreislaufstörungen,
  • Diabetes (Zuckerkrankheiten)
  • Hirnschlägen
  • Rauchen

Wir in unserer Praxis kennen die verschiedenen biologischen und immunologischen Aspekte der Erkrankung und können diese rechtzeitig erkennen. Eine rechtzeitige, zeitgemässe und erfolgreiche Bekämpfung kann helfen, Ihre Zähne zu retten.

Also nicht zögern, sondern so schnell wie möglich proaktiv wirken.

Hier bieten wir Ihnen ein Film von der europäischen Gesellschaft für Parodontologie (EFP) als Dachverband aller Parodontologie-Gesellschaften Europas (darunter auch der Schweizerischen Gesellschaft für Parodontologie SSP), welcher in Zusammenhang mit dem Verlag Quintessenz vorbereitet wurde. Er erklärt den Zusammenhang der Mundgesundheit und des Allgemeinzustandes:






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